Wissenswertes

Ordination Dr. Wiesinger und Dr. Pichler – Ihre Zahnarztpraxis mit Wohlfühlfaktor in Linz-Urfahr

Der häufigste Grund für einen Wechsel des Arztes ist ein Kommunikationsdefizit – der Patient fühlt sich also zu wenig informiert.
Wir möchten gerne, dass Ihnen dies bei uns nicht passiert. Fragen Sie ruhig nach! Hier beantworten wir auch schon einmal die häufigsten Fragen.

Ganz allgemein vorab eine kleine Erinnerung: Nehmen Sie bitte zu jedem Besuch Ihre E-Card mit. Danke!

Den Zahn nur an der Krone angreifen – die Zahnwurzel nach Möglichkeit NICHT berühren.

Feuchte Aufbewahrung in einer Zahnrettungsbox oder in Haltbar-Milch (der Zahn sollte keinesfalls trocken gelagert werden). Sollte keine der empfohlenen Aufbewahrungsmöglichkeiten vorhanden sein, bewahren Sie den Zahn notfalls im Mund zwischen den Zähnen und der Wange auf.

Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Zahnarzt (Link zu unseren Kontaktdaten) außerhalb unserer Öffnungszeiten kontaktieren Sie den zahnärztlichen Notfalldienst (Link zum Notdienst)

In Abhängigkeit vom Zustand der Zähne, vom Kariesrisiko, der Qualität der Mundhygiene zuhause und weitere Faktoren empfehlen wir professionelle Zahnreinigungen und Kontrolltermine alle 3 bis 12 Monate. Auch bei sorgfältiger Zahnpflege und makellosem Gebiss sollten Sie einmal jährlich zur Vorsorgeuntersuchung und professionelle Zahnreinigung in unsere Praxis kommen. Gerne beraten wir Sie bei einem Ordinationsbesuch bezüglich Ihrem individuellen Prophylaxe-Intervall.

Die professionelle Zahnreinigung sind privat zu verrechnen, einige Krankenkassen (z.B. Krankenfürsorge, BVAEB) vergüten einen Teilbetrag. Eine genaue Kostenaufklärung erhalten Sie bei uns persönlich in der Ordination.

Für Kinder und Jugendliche (zwischen dem vollendeten 10. Lebensjahr und vollendeten 18. Lebensjahr) übernehmen die ÖGK, SVS, BVAEB  einmal jährlich die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung. Kinder und Jugendliche mit einer festsitzenden Zahnspange können diese Angebot sogar zweimal jährlich nutzen.

Die Hauptursachen für Zahnverlust im Erwachsenenalter sind Parodontitis und Karies, aber auch durch Unfälle können Zähne verloren gehen. Da ein Zahnverlust die Kaufunktion, Lautbildung, sowie Ästhetik beeinträchtigen kann, sollten Zahnlücken immer geschlossen werden. 

Bleiben diese über längere Zeit unversorgt, kann es zu Zahnwanderungen und -kippungen kommen. Über die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten einer Zahnlücke – festsitzend oder abnehmbar – beraten wir Sie gerne persönlich.

Sollten Sie Ihren Arzttermin nicht wahrnehmen können, ersuchen wir um eine Absage spätestens 24 Stunden zuvor. Für einen unentschuldigt versäumten Termin stellen wir ein Entgelt bis zu 200€ in Rechnung, für einen versäumten Termin zur professionellen Zahnreinigung verrechnen wir 60€. Unsere DentalhygienikerInnen sind zu dem vereinbarten Termin extra für Sie in der Ordination.

Wenn sich Ihr Zahnfleisch entzündet, kann dies in späterer Folge zum Verlust der Zähne führen. Zahnbelag (Plaque) ist die Hauptursache für Zahnfleischentzündungen. Wird dieser nicht regelmäßig durch gründliches Zähneputzen entfernt, kann es bei Fortschreiten des Entzündungsprozesses zur Ausdehnung auf den Zahnhalteapparat kommen – man spricht dann von einer Parodontitis. Hierbei kommt es zum irreversiblen Abbau von Knochen und Bindegewebe, schlussendlich können die Zähne sogar ausfallen.

Aus allgemein-medizinischen Gründen ist eine Verarbeitung von Quecksilber im Mund des Patienten nicht mehr zeitgemäß. Daher versuchen wir, die Verarbeitung dieses Materials zu vermeiden und bieten verschiedene alternative Füllungsmaterialien an. Wir beraten Sie gerne, welches Material in Ihrem Fall die beste Option ist.

Abhängig von der Größe des zu versorgenden Defekts empfehlen wir Ihnen eine Versorgung mit Kunststoff oder Keramik. Kunststofffüllungen eignen sich für kleinere, Keramik eignen sich für größere Defekte – sie sind belastbarer und langlebiger. Beider Varianten sind hochwertig und ästhetisch.

Der gegossene Stift besteht aus einer Metalllegierung (Palladiumlegierung oder Edelmetall). In manchen Fällen ist ein Glasfaserstift möglich und sinnvoll.

  1. Veneers bedecken (meist) nur die Vorderfläche/ Oberkante des sichtbaren Zahnes oder als platinalen Veneers bei z.B. Abrasionsgebiß den Gaumenanteil des Zahnes. Kronen dagegen umgeben den gesamten Zahn (Kronen werden heute aber auch oft „zirkuläre Veneers“ benannt)
  2. Veneers werden auf eine gesunde Zahngrundsubstanz aufgetragen im Gegensatz dazu werden Keramikkronen oder VMK Kronen auch bei stärker vorgeschädigten Zähnen eingesetzt.
  3. Optisch besteht besonders bei Reinkeramikkronen zu Veneers kein sichtbarer Unterschied, da beide Versorgungen aus den gleichen Materialen hergestellt werden.

Zähneputzen bildet die Basis einer guten Mundhygiene und dabei kommt es auf die richtige Technik an. Um Plaque (Zahnbelag) effektiv zu entfernten, sollten Sie zweimal täglich 2-3 Minuten lang putzen. Sollten Sie säurehaltige Lebensmittel zu sich genommen haben, warten Sie 30 Minuten, bevor Sie sich die Zähne putzen. Setzen Sie die Zahnbürste in einem Winkel von 45° zum Zahn an, sodass sich die Zahnbürste zur Hälfte am Zahn und zur Hälfte am Zahnfleisch befindet. Reinigen Sie die Zähne mit kleinen rüttelnden Bewegungen und streichen Sie dann Richtung Kaufläche aus. Danach gehen Sie zur nächsten Zahngruppe über und putzen die Zähne von jeder Seite. Sie sollten eine Zahnpasta mit 1450 ppm Fluorid benutzen sowie Zahnseide/Interdentalraumbürsten um die Zahnzwischenräume zu reinigen.
Gerne zeigen wir Ihnen persönlich wie und womit Sie Ihre Zähne am besten pflegen.

Befindet sich an der Wurzelspitze eine chronische Entzündung, kann eine Wurzelspitzenresektion notwendig sein. Dabei werden in einem chirurgischen Eingriff einige Millimeter der Wurzelspitze sowie die Entzündung entfernt. Ist ein solcher Eingriff bei Ihnen notwendig, überweisen wir Sie zu einem spezialisierten Chirurgen.

Eine Wurzelbehandlung stellt stets einen Versuch dar, einen meist stark geschädigten Zahn zu erhalten. In vielen Fällen ist Karies – also Bakterien – dafür verantwortlich, dass ein Zahn wurzelbehandelt werden muss. Auch bei fachgerechter Behandlung können Bakterien im Wurzelkanalsystem verbleiben und an der Wurzelspitze eine Entzündung verursachen. Da im Knochen und im Gewebe rund um die Wurzelspitze intakte Nerven vorhanden sind, kann solch eine Entzündung also auch Schmerzen verursachen.

Retinierte Weisheitszähne befinden sich komplett oder teilweise im Kieferknochen. In vielen Fällen ist ein Platzmangel dafür verantwortlich. Kommt es dabei zu krankhaften Begleiterscheinungen – zum Beispiel wiederkehrende Zahnfleischentzündungen, Zysten, Schädigung der Nachbarzähne, akute Infektionen oder Karies – müssen die Weisheitszähnen entfernt werden.

– Nach einer örtlichen Betäubung kann die Reaktionsfähigkeit eingeschränkt sein – daher am Tag der Operation keine aktive Teilnahme am Straßenverkehr
– Bis zum Abklingen der Betäubung nichts essen oder heiße Getränke zu sich nehmen, um Verletzungen zu vermeiden
– Meiden Sie Alkohol und Nikotin an den Tagen nach der Extraktion
– Kühlen Sie den Wundbereich, um eine Schwellung zu vermeiden
– Vermeiden Sie starkes Spülen
– Falls Ihnen Medikamente verordnet wurde, nehmen Sie diese vorschriftsgemäß ein
– Eventuell gelegte Nähte werden nach 7-10 Tagen entfernt

Ein genauer Therapie- und Heilkostenplan lässt sich nur nach vorheriger Befundaufnahme erstellen. Dabei gehen wir individuell auf Ihre Situation und Ihre Wünsche ein.

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