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Prophylaxe und Parodontalbehandlungen

Schöne Zähne signalisieren Attraktivität, Kraft und Gesundheit, verleihen Selbstbewusstsein und Lebensfreude!

Durch

  • ausgewogene Ernährung,
  • sorgfältige Mundhygiene,
  • Verwendung der geeigneten Fluoridierung und
  • regelmäßige (meist halbjährliche) zahnärztliche Kontrollen

können die Zähne gesund erhalten werden.

Regelmäßige Prophylaxesitzungen bringen einerseits verfärbte Zähne wieder „auf Hochglanz“, andererseits bedingen regelmäßige Mundhygiene-Sitzungen auch, Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten zu treffen – denn Karies und Zahnfleischerkrankungen müssen nicht sein!

Als einer der ersten Ordinationen in Linz begannen wir vor ca. 25 Jahren nach Schweizer Vorbild, die professionelle Zahnreinigung anzubieten. Ausgebildete Prophylaxe-Assistentinnen zeigen in individuell abgestimmten Mundhygiene-Terminen den richtigen Umgang mit Zahnbürste, Zahnseide und anderen Hilfsmitteln, entfernen die schädliche Plaque (Zahnbelag) oberhalb und unterhalb des Zahnfleischniveaus, polieren die Zähne, fluoridieren und vieles mehr.

Als zusätzliches Service bieten wir einen kostenlosen Recall an, sodass unsere Patienten in individuell abgestimmten Zeiträumen an die regelmäßigen Prophylaxe-Sitzungen schriftlich erinnert werden.

Auch für Kinder und Jugendliche ist Individualprophylaxe notwendig. Und da uns das Wohl der Kinder sehr am Herzen liegt, bieten wir Kinderprophylaxe-Sitzungen bis zum Alter von 16 Jahren zu einem besonders ermäßigten Preis an.



Parodontitis

Die Parodontitis (im Volksmund oft als Parodontose bezeichnet) ist eine chronische entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die hauptsächlich von Bakterien verursacht wird – sie ist also eine Infektionskrankheit.

Den Beginn der Erkrankung bilden oft Ansammlungen von Zahnbelägen und Zahnstein, die dann zu einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) führen. Verschlimmert sich die Entzündung des Zahnfleisches, breitet sie sich in die Tiefe aus und die Parodontitis entsteht.

Dabei zieht sich das Zahnfleisch zurück, die Zahnhälse liegen frei. Die Bakterien, die sich in den Zahnbelägen auf der Wurzeloberfläche befinden aktivieren das Immunsystem des Körpers, welches die Entzündung durch eine Zerstörung des Kieferknochens bekämpft. Dadurch wird der Knochen rund um den Zahn abgebaut, der Zahn lockert sich und fällt schlussendlich aus.

Auswirkung auf den gesamten Körper

Parodontitisbakterien schädigen aber nicht nur den Zahnhalteapparat sondern breiten sich von der parodontalen Tasche in den ganzen Körper aus, wo sie weiteren Schaden anrichten können. In Studien wurden Hinweise darauf gefunden, dass eine schwere Parodontitis das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen kann, ebenfalls gibt es eine Wechselwirkung zwischen einem schlecht eingestellten Blutzuckerspiegel bei Diabetikern und Parodontitis. Diskutiert wird auch ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und Frühgeburten, sowie Osteoporose und Rheuma.

Weit verbreitet

Laut WHO leiden rund 70 % aller Erwachsenen an Zahnfleischerkrankungen. Parodontitis ist ab dem 40. Lebensjahr der häufigste Grund dafür, dass Zähne gezogen werden müssen.

Vorbeugung

Die Verhütung von Zahnfleischentzündungen ist durch regelmäßige und systematische Mundhygiene und Kontrollen möglich. Aber selbst wenn eine Erkrankung des Zahnhalteapparates bereits aufgetreten ist, lässt sich durch die fachgerechte Behandlung beim Zahnarzt stoppen – eine professionelle Zahnreinigung alleine reicht jedoch nicht mehr aus.

Eine Parodontalbehandlung zahlt sich immer aus

Zunächst werden Zähne, Zahnfleisch und Zahnhalteapparat genau untersucht – mit einer stumpfen Sonde (Parodontalsonde) werden die Zahnfleischtaschen beurteilt, wie viele Taschen vorliegen und wie tief diese sind. So können Ausmaß und Schweregrad der Erkrankung festgestellt werden. Röntgenaufnahmen helfen, den Sitz der Zähne im Kieferknochen zu überprüfen.

Anschließend werden die Bakterien aus den Zahnfleischtaschen beseitigt, indem die Wurzeloberflächen der Zähne mit geeigneten Instrumenten gründlich gereinigt werden. Die Behandlung wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und reicht in vielen Fällen aus, um die Entzündung in den Griff zu bekommen.

Zusätzlich werden alle beeinflussbaren Risikofaktoren wie Rauchen, schlechte Mundhygiene, unzugängliche Stellen im Mund oder eine unzureichende Diabeteseinstellung kontrolliert und besprochen.

In manchen Fällen kann auch eine zusätzliche Antibiotikatherapie notwendig sein. Zur Bestimmung des richtigen Antibiotikums wird ein Abstrich aus den parodontalen Taschen entnommen und die Hauptkeime identifiziert.

Nach sechs bis acht Wochen erfolgt eine erneute genaue Untersuchung um den Heilungsverlauf zu beurteilen. Eine erfolgreiche Behandlung führt zu einer Ausheilung der Entzündung und möglicherweise zu einer Reduzierung der Taschentiefen – der Kieferknochenverlust ist jedoch irreversibel.

Danach sind lebenslange regelmäßige Kontrolluntersuchungen unabdingbar, weil eine erneute Besiedelung der Taschen mit Bakterien nicht ausgeschlossen werden kann.

Kosten

Die Kosten für eine Parodontitistherapie werden in Österreich nicht von der Krankenkassa übernommen und variieren je nach Therapieaufwand